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Bild: Stefanie Rumersdorfer
Taufe
Wir feiern das neue Leben
04.03.2018
425 mal gelesen

Meine Taufe wurde in der Frauenklinik gefeiert. Gemeinsam mit allen in dieser Woche in der Klinik geborenen Kindern in einer kurzen Zeremonie. Da zu dieser Zeit meine Kusine aus Köln zufällig zu Besuch war und sie gerne Taufpatin werden wollte, war Resi meine Patin. Die Taufe während eines Verwandtenbesuches in der Kapelle der Klinik, ohne große Vorbereitung, ohne große Feier.

Bei der Taufe unseres Sohnes wollte ich das ganz anders – und ich glaube, es geht vielen Eltern so. Selbst Menschen, die zur Kirche schon lange keine Verbindung mehr haben, nehmen wieder Kontakt mit der Kirche auf, da sie Eltern geworden sind und ihr Kind taufen lassen möchten. Sie tragen ihr Kind in die Kirche und feiern mit Freunden und der Familie gemeinsam das Fest der Taufe. Sie feiern die Geburt des Kindes. Sie feiern das neue Leben.

Mit dem Sakrament der Taufe wird die Aufnahme in die christliche Gemeinschaft gefeiert. Die Taufpatin oder der Taufpate unterstützt die Eltern bei der christlichen Erziehung – steht ihnen und dem Täufling bei.

Der Name für das Kind steht oft schon lange vor der Geburt fest. Viele Überlegungen werden miteinbezogen: Soll es ein moderner oder ein alter traditioneller Name sein, an welche Menschen denke ich, die auch diesen Namen tragen, soll der Name international oder landesüblich sein ... Ist doch der Name oft die erste bewusste Entscheidung, die wir Eltern für unser Kind treffen. Früher war es in vielen Familien üblich, dass die ältesten Kinder die Namen der Eltern bekamen. Das hat sich in den letzten Jahren geändert.

Die Tauffeier in der Kapelle wird vorher im Taufgespräch mit dem Taufspender besprochen und die passenden Texte, Lieder und Gebete werden ausgesucht.

Der Taufspender fragt die Eltern bei der Taufe, welchen Namen sie ihrem Kind gegeben haben und kann oft eine Figur in der Bibel mit diesem Namen verbinden sowie die Geschichte dazu erzählen.

Bei der Taufe wird der Täufling im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft und dabei mit dem Taufwasser übergossen.
Dann wird mit dem Chrisam auf der Stirn des Täuflings das Kreuzzeichen gezeichnet, das die Verbindung zu Gott darstellt.

Das weiße Taufkleid wird dem Kind umgelegt. In vielen Familien gibt es ein Taufkleid, das weitervererbt wird.
Die Taufkerze – sie ist für viele das wichtigste Erinnerungssymbol an die Taufe – wird an der Osterkerze entzündet. Diese Ehre hat meistens der Vater des Kindes. Bei uns wird die Taufkerze zu jedem Geburtstag und zum Jahrestag der Taufe angezündet.

Ich denke gerne an die Tauffeier für unseren Sohn zurück und spreche mit ihm manchmal darüber. Ich freue mich auch jedes Mal, wenn eine Taufe in der Kirche verkündet wird und ich wünsche allen Eltern eine ähnlich schöne Tauffeier – eine Feier für das neue Leben!
Ursula Geiser


Taufsymbole
Taufwasser
Der Priester/Diakon segnet vor der Taufe das Wasser, die Quelle des Lebens.

Chrisam
Die Salbung verleiht Anteil am Priestertum, Königtum und Prophetentum Christi.

Taufkleid
Die innige Verbindung mit Christus, das Kind hat gleichsam Christus angezogen, das Kleid soll auch den besonderen Schutz symbolisieren.

Taufkerze
Das Licht Christi begleitet das Kind vom Anfang bis zum Ende des Lebens.

 
Weiterführende Links zum Thema
Thema im Pfarrblatt Fastenzeit/Ostern 2018
[PDF, 888 kb]
Wort des Pfarrassistenten
 
Bilderstrecke

© Stefanie Rumersdorfer
Das Wasser wurde in der Osternacht gesegnet

© Stefanie Rumersdorfer
Die Taufkerze wird an der Osterkerze entzündet

© Stefanie Rumersdorfer
Taufe im Namen des Vaters, Sohnes und Geistes

 
Bericht: Ursula Geiser
Stand: 27.02.2018 09:57 Uhr
 
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