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Neue Lichter entfachen
Liebe Gottesdienstbesucher, liebe Ministranten und Jungscharkinder!

Die diesjährige Jungschar- und Ministrantenmesse steht unter dem Thema „Neue Lichter entfachen!“ In erster Linie denken wir dabei heute an die Kinder, die zu den Ministranten und der Jungschar kommen und dort neue Freundschaften knüpfen, die in manchen Fällen ein Leben lang halten, Lichter, die entfacht wurden und ein Leben lang leuchten. Aber neue Freundschaften zu knüpfen, ist oftmals gar nicht so einfach. Zumal in diesen Gruppen Kinder unterschiedlichster Art aufeinandertreffen. Sei es das Alter, die Herkunft oder die Muttersprache oder aber auch die verschiedenen sozialen Schichten, aus denen wir alle stammen. In vielen Situationen können solche Unterschiede einer Freundschaft im Wege stehen. Doch worauf es ankommt, ist nicht die Unterschiede, sondern die Gemeinsamkeiten hervorzuheben, um eine gute Beziehung untereinander aufzubauen. Und genau das schaffen unsere Ministranten und Jungscharkinder Jahr für Jahr und das begeistert uns!

Beobachtet man zum Beispiel ganz kleine Kinder in ihrem Verhalten anderen gegenüber, fällt einem auf, dass diese oft keine Hemmungen zeigen und ohne jeglicher Bewertung des anderen mit diesem Freundschaft schließen und ihn gern haben. Doch ich denke, dass wir dieses Verhalten im Laufe unseres Lebens zunehmend verlernen. Für die meisten Erwachsenen ist es bereits sehr schwierig, offen auf fremde Menschen zuzugehen und sich mit ihnen zu unterhalten. Dies würde erfordern, sich in eine unbekannte Situation zu begeben, deren Ausgang wir oft nicht abschätzen können. Es könnte ja sein, dass wir mit unserem Auftreten oder mit dem, was wir sagen bei diesem Menschen gar nicht gut ankommen. Es gibt bestimmt 100 Gründe, warum wir es oft unterlassen, neue Kontakte zu knüpfen.

Doch „neue Lichter entfachen“ muss nicht nur heißen, neue Menschen kennenzulernen, sondern kann auch bedeuten, neue Herausforderungen, neue Aufgaben anzunehmen. In unserem Leben gibt es immer wieder neue Umstände, an die wir uns anpassen und gewöhnen müssen. Das beginnt schon mit dem Kindergarten, in dem die Kinder erstmals regelmäßig von ihren Eltern getrennt sind und geht weiter mit jedem Ausbildungswechsel und später mit jeder neuen Arbeitsstelle. Jedes Mal müssen wir uns neu beweisen und darauf achten, ein gutes Gesicht zu bewahren. Für mich gehen derartige Situationen oft mit negativen Gefühlen und manchmal auch mit Befürchtungen oder sogar Ängsten einher. Diese nagenden Fragen, die man dauernd im Hinterkopf hat: „War das die richtige Entscheidung? Werde ich damit glücklich? Ist es das, was ich von meinem Leben möchte?“ Doch dann muss ich mich immer selbst an der Nase nehmen und mein Denken etwas umkrempeln. Jeder neue Lebensabschnitt birgt doch die Möglichkeit, schlechte Gewohnheiten, negative Erlebnisse oder festgefahrene Ansichten hinter sich zu lassen und das Leben zum Besseren zu wenden. Es ist eine Chance, sich beweisen zu können, den anderen und vor allem sich selbst zu zeigen, dass man sich nicht in seinem gewohnten Umfeld versteckt, sondern dass man sich weiterentwickelt und an Lebenserfahrung gewinnt. Auch wenn es nur die Erkenntnis ist, dass dies nicht die richtige Entscheidung war, so kann man es beim nächsten Mal zumindest besser machen.

Um wieder zurückzukehren zu den Kindern in unserer Pfarrgemeinschaft, so bedeutet „neue Lichter entfachen“ für mich aber vor allem, Begeisterung zu schaffen. Nicht nur Freude an den gemeinsamen Stunden, in denen viel gelacht und gespielt wird, sondern auch zu erfahren, wie schön es sein kann, in so einer Gemeinschaft groß zu werden, später auch selbst Verantwortung zu übernehmen und wieder viele neue Gesichter aufzunehmen. Im heutigen Evangelium sagt der Menschensohn: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen!“ Und so tragen unsere Ministranten und Jungscharkinder zu einer guten Glaubensgemeinschaft bei, indem sie Jahr für Jahr neue Menschen, die ihnen zuvor vielleicht fremd waren, in ihre Mitte aufnehmen. So erfüllt es mich immer mit Freude, wenn wir z. B. zu Allerheiligen mit unserer großen Ministrantengruppe am Friedhof sind, wenn ich mir hier den tollen Chor hinter mir ansehe oder wenn ich Anfang Jänner in der Pernau unterwegs bin und die unzähligen Gruppen von Sternsingern durch die Straßen ziehen sehe. Dann bin ich immer guter Dinge, dass viele dieser neu entzündeten Lichter lange leuchten werden und sich für eine Gemeinschaft im Glauben einsetzen werden.
Amen.

Ein Impuls zur Jungschar- und Ministranten-Wort-Gottes-Feier von Katharina Brunmayr
 
Impuls vom 23.11.2014
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