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Impuls zur Jugend-Wort-Gottes-Feier
Wer von euch kann mit all seiner Sorge sein Leben auch nur um eine kleine Zeitspanne verlängern?
Matthäus 3,19 - von der falschen und der rechten Sorge

Liebe Pfarrgemeinde, liebe Firmlinge, liebe Jugendliche!

Es kennt wohl jede und jeder von uns - dieses Streben nach etwas, von dem man glaubt, es würde für einen DAS Glück bedeuten - oft sind es die banalsten Kleinigkeiten. In vielen Fällen hat dieses vermeintliche Glück eine rein materielle Gestalt: ein neues Auto, das heiß ersehnte neue Smartphone, der Weber Griller oder die neuen Möbel zur Steigerung der Wohnqualität. Leider mache ich und wahrscheinlich auch die meisten von euch immer wieder die Erfahrung, dass diese Art von glücklich sein sehr schnell ihre Wirkung verliert. Sobald die Gewohnheit das neue Hab und Gut zur Selbstverständlichkeit erklärt, geistert einem schon die nächste Anschaffung im Kopf rum, deren Nichtvorhandensein das persönliche Glück zu schmälern scheint. Ein ständiges Streben nach kurzfristigem Glück - das kann doch nicht alles sein? Der Wunsch, ein von Glück erfülltes Leben zu führen ist ja in jeder und jedem von uns vorhanden und ist mehr als eine Floskel, die man ganz gern auf ein Hochzeitsbillet schreibt.

Aber was macht dieses Glück aus? Ist es die Summe der kleinen Glücksmomente oder doch die Zufriedenheit mit der man das eigene Leben führt? Für mich bedeutet es doch eher letzteres, auch wenn diese kleinen Glücksmomente zugegebenermaßen dem Leben etwas Würze verleihen.


Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken?

Jesus setzt hier voll und ganz auf das Vertrauen in Gott - mit einer Sicherheit, die man in manchen Situationen so gar nicht nachvollziehen kann. Wenn ich diese biblischen Vergleiche von der „falschen und der rechten Sorge“ höre, drängt sich in mir immer der Gedanke auf „Wie kann ein Leidgeplagter solch großes Gottvertrauen entwickeln, das ihm die Sorge um seine Existenz nimmt?“. Es liegt schließlich in der Verantwortung einer jeden Person, für sich und ihre Anvertrauten zu sorgen. Steht das Wasser erst bis zum Hals bleibt jedoch oft nicht viel mehr als dieses Vertrauen in Gott dieses Vertrauen, dass er alles zum Guten wenden wird. Ebendieses Bewusstsein, dass unser Vater mit Wohlwollen auf uns blickt und keines seiner Schäfchen im Stich lässt, halte ich für einen Antrieb, der Lebenslust und letztlich auch Glück hervorrufen und damit Krisen überwinden kann.


Was sorgt ihr euch um eure Kleidung?

Na gut, die Lilien auf dem Feld, die Matthäus erwähnt, haben zugegebenermaßen einen etwas anderen Lebensstandard, also ohne zu Arbeiten wird’s dann auf Dauer doch nicht gut gehen. Diesen Lebensstandard, diese Lebensqualität in unserem Land und in dieser Gesellschaft haben unsere Jugendlichen heute zu verdeutlichen versucht. In den vorangegangenen Beispielen lernten wir eine Mutter kennen, die mit der Erziehung ihres Kindes aufgrund körperlicher Nachteile massive Schwierigkeiten hatte. Eine Selbstverständlichkeit für die meisten von uns - den Kindern Bildung und Erziehung zu Gute kommen zu lassen. Hier in der Kirche zu sitzen und unseren Glauben frei und in dieser Gemeinschaft leben zu können - oder zuhause unsere Schwimmbäder mit Wassermengen zu füllen, welche ganzen Dörfern für Wochen das Leben sichern würde. Eine Jugendliche hat diesen Umstand bei der Messvorbereitung ganz gut getroffen indem sie meinte: „Eigentlich ham wir scho a gscheite Masn“. Aber was tun, damit wir uns diese „Masn“ auch hin und wieder ins Bewusstsein rufen - zumindest ich bin da sehr gefährdet, mein Lebensglück in der Selbstverständlichkeit zu verlieren. Gottseidank gibt es da auch diese Momente, in denen man dieses andauernde, für uns würde ich sagen, wichtigste Glück zu spüren bekommt. Wenn man unter Menschen ist, die es gut mit einem meinen. Bei Freunden, bei der Familie - insbesondere in der Gegenwart von Kindern - da hebt sich die Stimmung fast automatisch und ruft zumindest bei mir immer wieder die Erkenntnis hervor, „dass I eigentlich a gscheite Masn hab“, diese Menschen um mich zu haben. Ich bin jedes Mal froh über diese Erkenntnis - sie lässt mich das Glück und damit die Zufriedenheit mit meinem Leben, erst richtig begreifen.

„Masn“ haben bezeichnet ja im oberösterreichischen Sprachgebrauch bekanntlich diese Momentaufnahme des Glücks - im Sinne von „Schwein gehabt“. Und so manches unvorhergesehene, noch so kleine Glück kann eine große Wirkung erzielen. Dazu habe ich von einer interessanten Studie gelesen. Der kalifornische Psychologe Dale Larson hat in einem Versuch gezielt in einer Telefonzelle 10 Cent Stücke platzieren lassen, so fanden manche Leute ein Geldstück, manche nicht. In dem Augenblick, in dem die Versuchsperson die Zelle wieder verließ, kam nun „zufällig“ eine Studentin vorbei und ließ Bücher auf die Straße fallen. Ergebnis der Studie: Die Wahrscheinlichkeit auf Hilfsbereitschaft war bei denen, die die Münze gefunden haben um das Vierfache höher, als bei denen, die dieses Glück nicht hatten, deshalb nannte man das Ergebnis der Studie übrigens dann auch den „Samariter - Effekt“.

Und so glaube ich, kann man das Glück und die Lebensfreude von sich selbst oder anderen ein wenig anheizen: mit kleinen, vor allem unerwarteten Ereignissen - ein paar netten Worten, Lob, Dankbarkeit oder einfach nur mit einem simplen „Schön dass du da bist...“. Solche noch so winzigen Stimmungsaufheller halten bei mir meist länger an, als sich die gefundenen 10 Cent in meinem Geldtascherl befinden.

Nicht erst von Albert Schweitzer stammt die Idee, dass Glück das einzige ist, das sich verdoppelt, wenn man es teilt - schon Jesus wird in der Apostelgeschichte zitiert: „Beglückender ist Geben als Empfangen“. So denke ich, dass wir im gut gemeinten Umgang mit unseren Mitmenschen zuletzt doch selbst davon profitieren, auch wenn wir oft fürchten, es würde uns ein Zacken aus der Krone brechen. Da möchte ich nochmal zum Evangelium zurückschweifen - zur falschen und rechten Sorge - dieser ewigen Sorge, die einen vor lauter Bäumen den Wald nicht sehen lässt. Man geistert oft den belanglosesten Wünschen hinterher und verliert dadurch nicht nur den zufriedenen Blick auf das eigene Hier und Jetzt sondern auch auf das der anderen.

Deshalb wünsche ich uns sowohl einen Rundumblick, auch wenn wir ein Ziel vor Augen haben, das dem erhofften Glück im Weg steht, als auch die immer wiederkehrende Erkenntnis, dass das Glücklichsein von der Perspektive abhängt. Auch wünsche ich uns dieses ansteckende Glück - diese netten Aufmerksamkeiten, die uns zum Samariter machen, auch oder insbesondere dann, wenn wir gerade absolut kein Samariter sein wollen, weil es das Leben vielleicht gerade nicht gut mit uns meint.

In diesem Sinne.... „Schön dass ihr da seid!“


Impuls zur Jugend-Wort-Gottes-Feier von Georg Brunmayr
 
Impuls vom 26.04.2015
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3. Adventsonntag Gottesdienst mit Kinderkirche

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Verlautbarungen Woche 51
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