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Ich möchte die gelungene Halbheit loben
Leitartikel von Pfarrmoderator Johann Bräuer

„Ich verspreche dir die Treue in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, bis der Tod uns scheidet.
Ich will dich lieben, achten und ehren alle Tage meines Lebens.“ - So heißt es im Eheversprechen.

Weiß man, wenn man heiratet, was das bedeutet? Treue - in guten und bösen Tagen? Einander lieben, achten und ehren - alle Tage?
Es steckt ein sehr hoher Anspruch hinter diesem Eheversprechen.
Viele Beziehungen leiden unter zu hohen Erwartungen. Nicht wenige scheitern daran. Man erwartet zu viel, vom anderen und auch von sich selber.
Man macht dem anderen Vorwürfe, oder zweifelt an der eigenen „Leistung“. Ich kann dem anderen nicht „alles“ sein, noch darf ich es vom anderen erwarten oder gar verlangen.Weil immer etwas offen bleibt in unseren Beziehungen, braucht es Vertrauen. Das Vertrauen hält auch das Unerfüllte aus.

Die „Liebe“ wird oft idealisiert und mit überhöhten Wünschen überladen.
Man erwartet innigste Gefühle, höchste Glückseligkeit, völlige Harmonie und Einigkeit. Und das immer und ohne Einschränkung.
So wird es uns vorgespielt in Filmen und Romanen. So erträumt man es sich vielleicht.
Aber so ist das Leben nicht.
„Die meisten „Lieben“ gelingen nur halb. Und das ist viel.
Schön, wenn wir gelegentlich mit unserer Liebe in die Nähe der Ganzheit kommen. Aber die Qualität des Lebens liegt nicht im vollkommenen Gelingen und in der Ganzheit. Es ist nicht versprochen, dass Menschen einander den Himmel auf Erden bereiten. Dass sie sich das Leben gut erträglich machen, ist schon viel wert.
Ich möchte die gelungene Halbheit loben.“ -
Das ist ein Gedanke von dem Theologen und Pädagogen Fulbert Steffensky, der mir gut gefällt.
In einem Film fragt der Vater seinen zukünftigen Schwiegersohn, warum er um die Hand seiner Tochter anhalte. „Weil ich sie liebe!“ – sagt der im Brustton der Überzeugung.
„Das reicht nicht.“ – meint der Vater - „Hast du sie denn auch gern?“

Gibt es denn einen Unterschied zwischen „lieben“ und „gern haben“? -
Vielleicht doch.
„Sich gern haben“ – das mag aufs erste vielleicht weniger erscheinen als „sich zu lieben“.
Bei genauerem Nachdenken aber, so meine ich, kommt da noch einmal eine andere Qualität, eine andere Färbung, dazu.
„Gern haben“ ist nicht nur auf leidenschaftliches Gefühl aufgebaut.
„Gern haben“ klingt für mich nüchterner, realistischer, geerdeter.
Da kommt „annehmen“, auch „aushalten“, auch „ertragen“ dazu.
Auch ein: „Trotz allem mag ich dich“.
Und das sind Qualitäten die es in einer Beziehung unbedingt braucht, die ihr Stabilität und Dauer geben.

Eine Beziehung hat Zukunft, wenn sie die Tugend des Realismus pflegt, die Liebe nicht idealisiert und sie nicht mit zu hohen Erwartungen überfrachtet.
Auch wenn es unromantisch klingen mag: Für ein glückliches Leben zu zweit reicht es oft völlig aus „sich gern zu haben“.
 
Impuls vom 19.05.2015
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