Für eine uneingeschränkte Nutzung der Webseite werden Cookies benötigt, welche auf dieser Webseite verwendet werden.
Sie stimmen der Verwendung von Cookies durch Anklicken von "OK" zu.
Informationen der Pfarre zum Umgang mit personenbezogenen Daten finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Datenschutzerklärung
   
PFARRE
AKTUELLES / BERICHTE
TERMINE / GOTTESDIENSTE
PFARRBLATT
FAs / GRUPPEN
IMPULSE
EVANGELIEN
PREDIGTEN / ANSPRACHEN
WAS TUN WENN ...?
DOWNLOAD
CONTENT - CENTER
KONTAKT

1 Besucher online
 

Bild: Symbolfoto    
Siehst du das genauso?
Ansprache zum Jungschar- und MinistrantInnen Gottesdienst

Ging es nach mir, sollten wir viel mehr aufeinander schauen.
Wofür es alles zu geben lohnt ist ein großer Traum.
Ein einziger freundlicher Blick macht manchmal wieder alles gut,
ein guter Freund neuen Mut.

So singen die Sportfreunde Stiller in ihrem Lied „Siehst du das genauso“
Vor einem Monat ist ein neuer Schüler in meine Klasse gekommen. Die einzige Sache, die ihn von der restlichen Klasse unterscheidet ist, dass er erst vor einem Jahr alleine von Afghanistan nach Österreich gekommen ist und noch nicht so gut deutsch spricht.
Eine Woche nachdem Taj Wali, das ist sein Name, zu uns gekommen ist, hat eine Geburtstagsfeier mit unserer ganzen Klasse stattgefunden und uns ist sofort der Gedanke gekommen, dass wir doch auch Taj Wali einladen könnten, um ihn besser kennenzulernen.
Er hat sich wahnsinnig gefreut, als ihn eine Mitschülerin mit dem Auto von seinem Wohnheim abgeholt hat und war auf einmal richtig gesprächig. An diesem Abend hat man das erste Mal seine Augen leuchten sehen und er war so froh, neue Freunde gefunden zu haben. Dass er noch nicht so gut Deutsch kann, hat an diesem Abend gar keine Rolle mehr gespielt. Dann hat er halt beim Aktivity-spielen statt dem Wort “Kabelnetzverteiler“, als Ersatz das Wort „Schuhband“ pantomimisch dargestellt .
Was für uns selbstverständlich ist, sich nämlich einfach mal so mit Freunden zu treffen und über irgendeinen Blödsinn zu reden und zu lachen, ist etwas, das Taj Wali seitdem er in Österreich wohnt noch nicht so oft erlebt hat. Uns war anfangs gar nicht bewusst, dass man anderen Menschen mit für uns selbstverständlichen Dingen eine so große Freude bereiten kann. Was es für einen großen Unterschied macht es, wenn man ihnen einfach Beachtung schenkt, wenn man nett zu ihnen ist und ihnen auf Augenhöhe begegnet.
Gerade in unserer heutigen Zeit, voller Terror, Angst, Neid und Hass. Gerade jetzt, ist es umso wichtiger, dass wir aufeinander acht geben, dass wir einfach freundlich zueinander sind. Dass wir anderen Menschen Aufmerksamkeit schenken. Freunden, der Familie, fremden Menschen. Nett sein lohnt sich nämlich. Und wenn wir alle etwas mehr aufeinander acht geben, dann ist irgendwann niemand mehr „zu nett für diese Welt“, denn dann ist die Welt einfach so, wie wir uns das alle wünschen.

Okay ja, manchmal ist es vielleicht nicht so einfach wie zum Beispiel wenn ein Bettler auf dich zugeht und dich um Geld anbettelt, das man ihm gibt und der dann vielleicht ohne ein Wort des Dankes weiterläuft. Ja, man schüttelt kurz den Kopf. Aber tut das einem weh? Nein. Wichtig ist trotzdem weiter offen zu sein. Auf andere acht zu geben. Und versuchen, dass die Welt zumindest vor der eigenen Haustür ein besserer Ort wird.

Wäre es nicht einen Versuch wert, einfach einmal in Situationen freundlich zu sein, in denen es sonst nicht üblich ist? Menschen ein Lächeln zu schenken, ihnen zuhören und helfen. Und sich dann überraschen lassen, ob etwas anders ist als sonst und ob ein positiver Unterschied zu merken ist.

Denkst du denn da genauso, in etwa so wie ich?
Geht´s dir da genauso? Wie geht´s dir eigentlich?
Ging es nach mir sollten wir wieder öfter in den Himmel schauen, denn
manchmal fehlt es uns schon sehr an Gelassenheit, an Vertrauen.

Kennen Sie auch Menschen, neben denen eine Bombe einschlagen könnte und die trotzdem vollkommen ruhig bleiben? Menschen, die scheinbar nichts erschüttern kann?
Solche Menschen geraten nicht in Panik und regen sich erst recht nicht über Kleinigkeiten auf. Sie gehen souverän und entspannt mit Problemen um und strahlen eine innere Sicherheit aus. Was diese Menschen haben ist etwas, was den meisten von uns fehlt: Gelassenheit.
Gelassenheit darf man aber auf keinen Fall mit Gleichgültigkeit vergleichen. Gelassenheit ist eine Kunst, die wichtigen Probleme ernst zu nehmen, aber nicht auf unwichtigen Kleinigkeiten herumzutapsen. Vertrauen spielt dabei eine große Rolle. Neben dem Vertrauen anderen gegenüber zählt auch das Vertrauen gegenüber uns selbst, durch das wir uns selbst zutrauen mit Problemen, die auf uns zukommen, umgehen zu können. Durch dieses Vertrauen gehen wir gelassen durch die Welt.

Die kleinen Dinge machen es schön, auch wenn sie schnell vergehen.
Es ist gut, Menschen lachen zu sehen.
So lang ich mich erinnern kann,
fängt das Wünschen immer wieder von vorne an.

Eigentlich geht es die ganze Zeit immer nur um Wünsche. „Ich wünschte ich hätte mehr gelernt für den Test“, „Ich wünschte ich hätte mir mehr Zeit genommen.“, „Ich wünschte ich hätte dieses und jenes anders gemacht.“ Doch in Wirklichkeit stecken hinter diesen Wünschen oft Erwartungen und Vorwürfe, die innerlich einen Druck erzeugen einer Norm zu entsprechen und so gelangt die eigentliche Bedeutung von Wünschen und Träumen in den Hintergrund. Die Erwartungen jeden Wunsch oder Traum in möglichst kurzer Zeit umzusetzen wird immer größer. Doch was wäre, wenn wir uns nicht an irgendwelchen Gedanken festhalten könnten, von denen wir träumen können, die vielleicht in Erfüllung gehen, aber vielleicht auch nicht? Träume und Wünsche sollten wir hoch ansetzen, denn sie treiben uns voran. Dabei ist aber wichtig, dass man neben den teilweise unerreichbaren Träumen, die kleinen, unscheinbaren aber schönen Situationen und Dinge nicht vergisst.
Für jede Person reicht oft wenig, das einen in gewissen Situationen glücklicher macht.
Ob das jetzt Seifenblasen sind oder mit seinem Haustier zu kuscheln sei einem selbst überlassen. Man muss nur zulassen dies auch zu schätzen und dadurch seine Sorgen und Stress für einen kurzen Augenblick zu vergessen.
Auch die wöchentliche Jungschar- oder Ministrantenstunde kann an diesen Tagen ein Lichtblick sein. Mit seinen Freunden und Freundinnen zu lachen, aber auch über Probleme zu reden und einfach einmal zu fragen: “Wie geht´s dir eigentlich so?“ Und wenn irgendjemand gerade traurig ist oder es einem nicht gut geht, ist es immer ein schönes Gefühl zu wissen, dass es jemanden gibt, dem man seine Sorgen anvertrauen kann. Das ist auch das besondere an unserer Gemeinschaft, dass wir ein Team sind. Auch wenn hin und wieder kleinen Streitereien auftauchen, ist jedem und jeder klar, wir werden immer zusammenhalten und die schönen und lustigen Momente miteinander teilen.
Denn wie heißt es so schön in dem Sprichwort: Geteilte Freude ist doppelte Freude.

Judith Müller
 
Impuls vom 20.11.2016
BÜROZEITEN:
Montag
08.00-10.00 Uhr,
Dienstag
08.00-10.00 und 16.00-18.00 Uhr,
Donnerstag
08.00-12.00 Uhr,
Freitag
08.00-12.00 Uhr

TELEFONNUMMER:
+43(0)7242 43306
 
16.12.2018 19:00
Ökumenische Begegnung im Advent

03.01.2019 08:00
Dreikönigsaktion

04.01.2019 00:00
Dreikönigsaktion

05.01.2019 00:00
Dreikönigsaktion

15.12.2018 19:30
Vorabendmesse zum 3. Adventsonntag

16.12.2018 08:00
3. Adventsonntag Gottesdienst

16.12.2018 09:30
3. Adventsonntag Gottesdienst mit Kinderkirche

18.12.2018 06:30
Rorate

Verlautbarungen
Verlautbarungen Woche 51
PDF, 145 KB
[PDF-Dokument öffnen]
 
namenstag
Carlo, Christiana, Christiane, Nina
 
themen-box
Anmeldung zur Firmvorbereitung
Wenn du bis zum 31. August 2019 14 Jahre wirst, kannst du dich in unserer Pfarre zur Firmung anmelden. Anmeldeschluss ist der 18. Jänner 2019. [weiter]

kirchenbeitrag
Bildquelle: Diözesanfinanzkammer
 
facebook
 
suche


 
Datenschutzerklärung | Impressum | © 2018 Pfarre Wels-St. Josef