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Fastenzeit und Ostern
Fasten für die innere Freiheit – Ostern als Weg zur Lebendigkeit

In vielen Zeitschriften, vor allem in denen für Frauen, werden im Frühjahr Diäten angeboten. Sie sollen in erster Linie beim Abnehmen helfen, können aber auch aus gesundheitlichen Gründen notwendig sein.
In der spirituellen Tradition der Kirche beginnt am Aschermittwoch die Fastenzeit, bzw. die vierzig tägige Österliche Bußzeit, wie sie offiziell heißt.
Was ist der Unterschied zwischen Fasten und einer Diät?
Das Fasten ist im Gegensatz zu Diäten nicht auf das Abnehmen ausgerichtet, sondern auf eine innere Reinigung. Fasten hat in allen Religionen vor allem eine spirituelle Bedeutung. „Es hilft, durch äußerlichen Verzicht die innere Freiheit einzuüben“, meint der Benediktiner Pater Anselm Grün. Die Fastenzeit ist eine besondere Zeit der Aufmerksamkeit, die sich einerseits auf mich selber richten soll, andererseits auf meine unmittelbare Umgebung, auf die Menschen, mit denen ich zusammenlebe und arbeite. Fasten kann von Be-und Verurteilungen anderer befreien.
Fasten ist auch ein Ausdruck des Glaubens, denn durch die erhöhte Aufmerksamkeit und das In mich Hineinhören, kommen wir mit der Stimme Gottes in Berührung. Insofern ist Fasten auch ein Ernstnehmen der Gegenwart Gottes in meinem Leben. Durch den Verzicht auf Essen oder Trinken kann ich körperlich meine Gottesbeziehung spüren lernen.

Fasten macht offen und frei
Fasten ist kein Konsumverzicht um des Verzichtens willen und verteufelt nicht das Genießen. Fasten ist eine religiöse und spirituelle Übung um offener zu werden, mir selbst, meinem Nächsten und Gott gegenüber. Ich kann auch für andere fasten, um zum Beispiel ein bestimmtes Anliegen oder Gebet zu verstärken.
Letztendlich unterscheidet sich das religiös-spirituelle Fasten auch vom Heilfasten deutlich, denn dabei geht es nur um die Reinigung des Körpers. Das kann bei bestimmten Krankheiten sehr hilfreich sein. Das spirituelle Fasten schließt den Gesundheitsaspekt nicht aus, aber von seinem Wesen her geht es um die Einübung einer intensiveren Gottesbeziehung.

Ostern – der Weg zur Lebendigkeit
Die Fastenzeit mündet im Osterfest. Im Fest der Freude über die Auferstehung, der Freude über das Leben schlechthin. Wir feiern dieses Lebensfest vor allem in der Osternacht und am Ostersonntag. Ganz besondere Rituale werden hier vollzogen, Feuer und Wasser sind zentrale Symbole. Aber Ostern ist nicht mit dem Fest zu Ende.

Die fünfzig Tage der Osterzeit bis Pfingsten möchten ein Weg zu mehr Lebendigkeit sein, ein Weg, der unser Leben immer mehr aufblühen lässt. Ein Weg, auf dem wir uns unserer Ressourcen bewusst werden und neue Kraft daraus schöpfen. Ein Weg, auf dem wir mit unserer Lebendigkeit neu in Berührung kommen und sich Erstarrungen, Aktivismus und Lethargie lösen.
In den liturgischen Texten von Ostern und der Osterzeit kommt das sehr schön zum Ausdruck. Wenn vom Frieden die Rede ist, den Jesus bei den Auferstehungsberichten bringt, oder vom Befreien aus der Angst und dem Zusprechen von Mut und Hoffnung.
In der Osterzeit geht es daher auch um unsere persönliche Lebensgeschichte. Auch da soll aufstehen, was am Boden liegt, es soll aufbrechen, was erstarrt ist und aufblühen, was verdorrt ist.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Fasten- und Osterzeit
Diakon Andreas Hasibeder, Pfarrleiter
 
Impuls vom 01.03.2017
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Verlautbarungen Woche 51
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