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Predigt    
Was wünscht du dir vom Christkind?
Lk 2,1-14

Bei einer vorweihnachtlichen Feier habe eine Geschichte gehört. Sie geht ungefähr so:
Die Oma fragt ihr Enkerl:
„Maxi, was wünscht du dir denn vom Christkind?“
Ganz spontan sagt der Kleine:
„Ich wünsch mir, dass du mit dem Opa nicht soviel schimpfst und streitest.“
„Geh, was soll denn das?“ sagt die Oma. „Was G'scheits, was Richtiges sollst du dir wünschen.“
„Dann wünsch ich mir, dass es allen Kindern gut geht, dass niemand mehr verhungern muss auf unserer Welt, dass alle ein Daheim haben.“
„Geh, Maxi, was ist denn los mit dir. Wer hat dir den diese Flausen in den Kopf gesetzt?
Was wirklich Gescheites sollst du dir wünschen. - Denk einmal nach. Was wäre dir denn das Liebste?“
Maxi, ganz überzeugt:
„Das Liebste wäre mir, dass wirklich alles gut ist auf unserer Welt“.
„Geh Maxi“ - schon etwas verzweifelt, die Oma. „Das ist doch nichts für Weihnachten. Wünsch dir doch was, was sich andere Buben auch wünschen.“
- „Ein Feuerwehrauto?“ -
„Na, Gott sei Dank!“ - die Oma ist erleichtert - „Das ist endlich was G'scheits. - Und zu sich selber sagt sie:
„Der Bub ist ja doch normal.“
Und des Christkind hat es wirklich gebracht,
das Feuerwehrauto. Der Maxi hat auch seine Freude damit.
- Was hast Du dir gewünscht, vom Christkind? -
Eh was G'scheits? -
Ja, man darf und man soll sich was wünschen vom Christkind.
Die kleinen, erfüllbaren Wünsche – schön wenn sie auch erfüllt werden. Und dann schön verpackt unter dem Christbaum liegen.
Aber auch die großen, scheinbar unerfüllbaren Wünsche gehören zu Weihnachten und sie sollen nicht vergessen werden.
Wir können gar nicht groß genug denken, in unseren Wünschen.
Sie dürfen auch hinausreichen über die Grenzen dessen, was uns als möglich und machbar erscheint.
Sie dürfen den Horizont unserer beschränkten Welt aufbrechen und bis in den „Himmel“ reichen.
Maßlos dürfen sie sein, unsere Wünsche, mutig und verwegen. Sie müssen nicht immer nur „g'scheit“ sein und vernünftig. Sie dürfen auch „verrückt“ sein.

Liebe Schwestern und Brüder!
Diese Nacht, die wir die „Heilige Nacht“ nennen,
was macht sie denn so anders, so besonders?
Was macht sie denn zur „Heiligen Nacht“?
Es ist das „Kind“ in der Krippe und das, was über dieses Kind gesagt wird. Über diesem Kind „geht der Himmel auf“, Licht bricht herein in unsere Finsternis, und Engel verkünden: „Fürchtet euch nicht. Euch ist der Retter geboren, es ist Christus der Herr.“ -
Und mit diesem Kind in der Krippe verbünden sich unsere Sehnsüchte und Wünsche und Hoffnungen.
Dieses Kind ist die Verheißung eines neuen Anfangs.
Es lässt uns hoffen, auf eine Welt, die nicht kalt und dunkel ist, sondern ein warmes und helles Zuhause für alle Menschen.
Dieses Kind lässt uns glauben an die Menschlichkeit,
dass wir uns nicht feindselig und voller Hass gegenüberstehen müssen, sondern uns herzlich und offen begegnen können.
Diese Nacht, die wir die „Heilige“ nennen, lässt uns träumen, dass alle Menschen, gleich woher sie kommen, gleich wie sie sind, wertvoll sind und geschätzt werden.
Sie lässt uns träumen von einer Welt, in der jeder Mensch, ob jung oder alt, die Zuwendung und Liebe bekommt, die er braucht.
Sie lässt uns hoffen auf eine Zeit, in der keiner einem anderen Gewalt antut, in der man nicht Angst zu haben braucht voreinander.
Sie lässt uns glauben an eine Zukunft, in der wirklich Frieden herrscht, Gerechtigkeit und Menschlichkeit.
Diese Nacht lässt uns darauf vertrauen, dass alles durchflutet ist von Licht, von Liebe und Güte und Barmherzigkeit.

Zurück zum kleinen Maxi:
Ich wünsche ihm viel Freude mit seinem „Feuerwehrauto“.
Ich wünsche ihm aber auch, dass er seine großen Wünsche und Träume nicht aufgibt oder verliert.
Kinder, so meine ich, haben noch ein unverdorbenes Gefühl für das, was wirklich „wünschenswert“ ist.
Das „Kind in uns“ weiß das auch noch. Wir wissen ganz gut, worauf es wirklich ankäme:
Geborgenheit, Liebe und Harmonie in der Familie,
Solidarität und Gerechtigkeit unter den Menschen, grenzenlose Verbundenheit, Respekt voreinander
und Frieden für alle.
Lasst uns wie Kinder sein, in unseren Wünschen und Träumen. Lasst uns „verrückt“ sein in unseren Visionen - und guten Willens in unseren Taten.
 

Predigt zum 24.12.2017 von Johann Bräuer

 
19.10.2018 15:00 bis
20.10.2018 14:00
Klausur PGR

31.10.2018 19:30
Handarbeitsrunde

01.11.2018 14:30
Friedhofsfeier

09.11.2018 19:00 bis
22:00
kbw-Veranstaltung: 100 Jahre Republik Österreich

20.10.2018 19:00
Vorabendmesse

21.10.2018 08:00
Gottesdienst

21.10.2018 09:30
Gottesdienst

27.10.2018 19:00
Vorabendmesse

namenstag
Isaak, Jean, Paul, Petrus
 
kirchenbeitrag
Bildquelle: Diözesanfinanzkammer
 
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