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Ansprache    
Eine Zeit der Besinnung und der Umkehr


Liebe Mitchristen!

Die Fastenzeit, die österliche Bußzeit, ist eine Zeit der Besinnung und der Umkehr. Eine Zeit, sich in rechter Weise auf Ostern vorzubereiten.
Aber was ist die rechte Weise? Gibt es ein gutes Rezept für diese Vorbereitung, an das man sich halten kann?

Die Kirche kennt das Fasten und Abstinenzgebot für Aschermittwoch und Karfreitag. Das Fastengebot bedeutet, das eingeschränkte Essen auf nur eine Sättigung am Tag, und es gilt zwischen dem 18. und dem 60. Lebensjahr.
Das Abstinenzgebot bezieht sich ebenfalls auf diese beiden Tage und auf den Verzicht von Fleischspeisen ab dem 14. Lebensjahr.
Auch die Freitage des ganzen Jahres werden als Abstinenzzeiten empfohlen und eine spürbare Einschränkung des Konsums nahegelegt. Das so ersparte soll mit Menschen in Not geteilt werden.
Beim Familienfasttag der kfb wurde diese Idee aufgegriffen und umgesetzt.
Am 2. Fastensonntag werden wir wieder von der kfb um unsere Spende gebeten.

Das religiöse Fasten hat eine lange Tradition.
Schon die Propheten des Alten Bundes haben immer wieder zum Fasten aufgerufen. Vor allem dann, wenn sie das Gefühl hatten, das Volk geht in die Irre und will von Gott und seiner Gerechtigkeit nichts mehr wissen.
Wir haben es beim Propheten Joel gehört, der ca. im 4. Jht. v.Ch. lebte.
So spricht der Herr:
Kehrt um zu mir von ganzem Herzen
mit Fasten, Weinen und Klagen.
Zerreißt eure Herzen, nicht eure Kleider,
und kehrt um zum Herrn, eurem Gott!
Denn er ist gnädig und barmherzig,
langmütig und reich an Güte,…...

Joel geht es beim Fasten vor allem um die Umkehr der Herzen. Das Herz zerreißen ist ein Bild für das Öffnen der Herzen für die Botschaft des gnädigen und barmherzigen Gottes. Diese Botschaft muss in die Herzen eindringen, um sie verwandeln zu können.

Auch Jesus ist sehr klar in seinen Worten, die wir immer am Beginn der österlichen Bußzeit hören. Er bezieht sich auf die Art und Weise, wie viele das Fasten und Almosengeben praktizieren: „Wenn du Almosen gibst, lass es nicht vor dir her posaunen! Dein Almosen soll verborgen bleiben. Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen“. Und: Wenn du fastest mach kein finsteres Gesicht, sondern tu es so, dass die anderen es nicht merken….
Der Sinn des Fastens und Almosengebens ist sichern nicht, sich damit zu brüsten.
Für Jesus ist klar: hier geht es um meine Beziehung zu Gott und den Menschen. Und in einer Beziehung, ob Ehe, Freundschaft oder Liebesbeziehung kommt es nicht darauf an, wie laut die Treue hinausposaunt wird, auch nicht wie viel Bewunderung einer in der Gesellschaft genießt. Vielmehr kommt es darauf an, einander beizustehen, wenn die anderen mich verspotten, wenn ich scheitere oder krank bin, dann, wenn es niemand sieht, wenn es keinen Ruhm und keine Ehre dafür gibt.
Heute beginnt die 40-tägige Fastenzeit, die uns auf Ostern hinführen soll. Es beginnt die Zeit der Umkehr, Neuorientierung und Besinnung.
Wir können die Lesung und das Evangelium zum Anlass nehmen, um uns selbst kritisch zu hinterfragen, wie weit wir der Gefahr erliegen, Gutes zu tun oder zu Fasten, um der Anerkennung willen, die wir dafür von anderen bekommen.
Jesus stellt uns die Alternative vor Augen: was bin ich bereit, ohne Lohn und Anerkennung zu tun? Wie viel bedeutet mir meine Gottesbeziehung? Bin ich bereit mein Herz zu zerreißen, damit er mich wandeln kann? Wem gebe ich etwas im Wissen, dass ich es niemals zurückbekommen werde? Wo helfe ich, ohne dass jemand etwas davon erfährt? Wo liebe ich einen Menschen, ohne daraus irgendeinen Anspruch abzuleiten?

Liebe Mitchristen, ich habe kein Rezept für eine gute Fastenzeit, aber einige Anregungen der Kirche und der heutigen Lesungen.
Ich wünsche ihnen eine gesegnete Fastenzeit.
Amen.
 

Ansprache zum 14.02.2018 von Andreas Hasibeder

 
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30.09.2018 09:30
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namenstag
Gerhard, Gislar, Hermann, Mercedes, Rupert, Virgil
 
kirchenbeitrag
Bildquelle: Diözesanfinanzkammer
 
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