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Ansprache    
Ist die Botschaft der Auferstehung vielleicht ein Aprilscherz?


Liebe Pfarrgemeinde!

Heuer fällt der Ostersonntag auf den 01. April, was mich zu der Frage führt: ist die Botschaft der Auferstehung vielleicht ein Aprilscherz und nicht so richtig ernst zu nehmen?
Hört und sieht man sich in der Gesellschaft um, hat man manchmal den Eindruck. Da bleibt von Ostern oft nicht viel mehr übrig, als Schokohasen, bunte Eier und ein paar freie Tage.
Anders als Weihnachten ist Ostern sperriger, nicht so emotional, nicht so familienorientiert, nicht so fassbar.

Ostern ist zutiefst ein Glaubensfest, dass unsere Herzen anscheinend schwerer erreicht, als das Fest der Geburt Jesu.

Was meinen wir aber, wenn wir im Glaubensbekenntnis Sonntag für Sonntag bekennend beten: …..am dritten Tage auferstanden von den Toten…..und was heißt das für uns?
War Jesus nicht wirklich tot, wurde er wiederbelebt, was ist passiert? Haben die Jüngerinnen und Jünger einen Geist gesehen und ihn deshalb für unsterblich erklärt, damit sie nicht so enttäuscht sein mussten?

Jesus ist wirklich gestorben, da sind sich die Evangelien und die Historie einig, der Hinweis auf die drei Tage im Grab will das unterstreichen.
Er wurde verurteilt und hingerichtet von den politischen und religiösen Autoritäten. Aber Gott gab ihm Recht und daher ist Jesus Christus für viele eine lebendige Wirklichkeit bis zum heutigen Tag.

Das Glaubensbekenntnis beschränkt sich auf das Wesentliche: der Totgewesene lebt und herrscht. Und das gilt auch für den Christus-in-uns.
Also Jesus, der Christus lebt wieder, aber doch ganz anders als vorher. Er wurde nicht wiederbelebt und lebte weiter, um noch einmal zu sterben. Nein, er ist auferstanden, und er bleibt erkennbar für seine Jüngerinnen und Jünger. Er spricht sie weiterhin an, wenn er am Grab des Ostermorgens sagt: Maria. Und Maria von Magdala beginnt ihn zu erkennen: Rabbuni – mein Meister, ist ihre erstaunte und freudige Reaktion. Gleichzeitig aber hören wir auch die Aufforderung Jesu, halte mich nicht fest….Es ist jetzt alles anders als vorher, sein Leben ist jetzt „verborgen in Gott“, wie Paulus es beschreibt. Und Maria eilt zu den Jüngern mit der Botschaft: Ich habe den Herrn gesehen. Sie wird so die erste Zeugin und Verkünderin der Auferstehung.
Den Emmausjüngern begegnet er auf ähnliche Weise. Er geht mit ihnen und ist dann wieder weg. Aber sie erkannten ihn und änderten sofort die Richtung und gehen mutig in die für sie gefährliche Stadt Jerusalem zurück, das ist das entscheidende. Er verändert ihr Leben im Mitgehen, im bei ihnen sein.

Die Auferstehungsberichte sind ein Glaubenszeugnis und keine geschichtlichen Berichte, aber eines wissen wir auf jeden Fall: die Jüngerinnen und Jünger erlebten das, was sie eine Auferstehung nannten, als ein Ereignis, das ihr Leben von Grund auf verändert hat.
Sie waren durch den Tod Jesu am Boden zerstört und verzweifelt, kurze Zeit später setzen sie sich mit voller Kraft und Freude für die Ideale Jesu ein.
Eine innere Wandlung hat sich vollzogen, Ereignisse, die mit Erscheinung übersetzt werden und die ihnen Gewissheit verschafften, dass er lebt, dass Gott ihn auferweckt hat zu einem neuen Leben.

Was das alles für mich persönlich und für sie persönlich heißt, muss ich mir und sie sich selbst beantworten.
Vielleicht haben sie auch schon einmal die Erfahrung gemacht, Gott ist mit mir, er steht mir zur Seite und richtet mich auf.
Für mich hat der Glaube an die Auferstehung eine große innere Kraft. Eine Kraft die mich beseelt und ermutigt, allen Menschen mit Respekt und Ehrfurcht zu begegnen, das Gute in ihnen zu suchen und zu entdecken. Auferstehung ist für mich das Gegenteil von Resignation und Verzweiflung an mir selber und der oft bösen Welt. Sie bedeutet unermüdlicher Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden in meinem bescheidenen Maß, dabei darf ich mit der Hilfe Gottes rechnen. Und sie weist mich über den Tod hinaus in die Freude der göttlichen Herrlichkeit in der wir alle einmal gut aufgehoben sein werden.
... am dritten Tag auferstanden von den Toten ... was ist ihre Antwort?
 

Ansprache zum 01.04.2018 von Andreas Hasibeder

 
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