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Predigt    
Vergesst den Herrn euren Gott nicht!
Dtn 8,7-18

„Werdet nicht übermütig, wenn es euch gut geht, wenn ihr genug zu essen habt und in schönen Häusern wohnt, wenn eure Herden wachsen, euer Gold und Silber und all euer Besitz sich vermehrt. - Vergesst dann nicht den Herrn, euren Gott!“ -
So haben wir in der Lesung gehört.

Wir feiern Erntedank. Und das soll keine routinemäßige Pflichtübung für uns sein - so nach dem Motto „alle Jahre wieder“ - dieses Fest soll uns erinnern und bewusst machen, worauf es wirklich ankommt.

Wir leben im Wohlstand. Es geht uns gut. Den meisten zumindest. Das ist auch gut so.
Aber wir wissen genau, dass unser Wohlstand auch seine Gefahren mit sich bringt.
Der Wohlstand kann leicht zur Falle werden und uns „vergesslich“ machen. Vergesslich, weil der Mensch nicht mehr bedenkt, wem er eigentlich alles zu verdanken hat.
Als „Gottvergessenheit“ bezeichnen Theologen unserer Zeit diese Haltung.
Gott, so scheint es, wird nicht mehr gebraucht.
Je besser es uns geht, umso weniger braucht man ihn. Man bekämpft ihn nicht. Man vergisst ihn einfach.
Er kommt nicht mehr vor im Lebensgefühl vieler Menschen.
Ich mag es gar nicht, wenn man manchmal hört: „Es muss den Leuten wieder schlechter gehen - dann werden sie schon wieder zum Glauben finden.“ Nein: Es soll uns gut gehen – und gerade deswegen - dürfen wir dabei auf Gott nicht vergessen.
Eine Welt, die auf Gott vergisst, in der Gott nichts mehr bedeutet, verliert meines Erachtens ihren Mittelpunkt, von dem her alles in eine richtige Ordnung kommt.
Auch der einzelne Mensch selbst - der auf Gott vergisst - gerät in Unordnung, verliert das Gleichgewicht, verstrickt sich in seinen eigenen Interessen und sieht nicht mehr, was das Ganze für einen Sinn haben soll.
Immer mehr werden nicht mehr fertig mit ihrem Leben, scheitern, verzweifeln - obwohl sie alles haben, sich alles leisten können.
Sie scheitern vielleicht gerade deswegen, weil da nichts mehr ist - in ihnen - das alles zusammenhält, das allem Sinn gibt und Ordnung.

Erntedank – und auch alle anderen Feste, die wir in der Tradition unseres Glaubens feiern - möchten dieser „Gottvergessenheit“ entgegenwirken.
Jedes Gebet, das wir sprechen, hilft uns, nicht auf Gott zu vergessen, ebenso die Pflege des Sonntags.
Gerade der Sonntag lädt uns ja immer wieder ein, den Alltag zu unterbrechen, auszusteigen aus dem, was uns die Woche über umtreibt und in Beschlag nimmt, und
lädt uns ein, uns aufzurichten und in den Blick zu bekommen, was wesentlich ist und Ordnung gibt und Sinn für unser Leben.

Vergesst nicht den Herrn, euren Gott, in eurem Wohlstand!
Nochmals: Nichts gegen den Wohlstand.
Es soll uns gut gehen. Und unsere Aufmerksamkeit und Hilfe sollte denen gelten, die nicht so gut dran sind, wie wir. Gerade das Alte Testament hat Reichtum und Wohlstand auch immer als Segen Gottes gesehen.
Aber diese Mahnung ist doch berechtigt:
Wenn wir nicht mehr wissen, wem wir das Leben und alles, was dem Leben dient, verdanken,
wenn wir uns begnügen mit uns selber,
wenn wir nur auf unsere eigene Leistung setzen,
wenn wir vergessen, woran alles hängt, was allem seine Ordnung gibt - kurzum: wenn wir auf Gott vergessen, dann droht die Gefahr, dass wir ersticken in unserem Wohlstand. Dann könnten Neid und Gier und blinder Egoismus das Leben und Zusammenleben verderben.

„Der Herr, euer Gott, wird euch in ein schönes und fruchtbares Land bringen. Ihr werdet keinen Mangel kennen und es wird euch an nichts fehlen. Ihr werdet euch satt essen können und werdet dem Herrn eurem Gott aus vollem Herzen danken für das gute Land, das er euch gegeben hat.“ - So spricht Mose zu seinem Volk.
Wir leben in einem schönen Land - bei allen Problemen, die es gibt - es geht uns gut - aus vollem Herzen wollen wir Gott dafür danken.
Und: Ihn nicht vergessen. Amen.
 

Predigt zum 07.10.2018 von Johann Bräuer

 
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