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Predigt    
Ihr seid von Gott geliebt, seine auserwählten Heiligen


Gedanken zu den Heiligen in unserer Kirche

Das Fest „Allerheiligen“ ist wieder einmal ein Anlass, die Heiligen, die wir hier in unserer Kirche finden, näher zu betrachten. Sie stehen ja nicht nur so herum in unserer Kirche, sie stehen ja für etwas und sie haben uns auch etwas zu sagen:
Da ist als erster der Hl. Josef, unser Pfarrpatron.
Beim Eingang steht er, der „Zimmermann“, mit seinem Werkzeug. „Wir sind „Werktätige“, wie Josef. Unsere Welt ist die „Werkstatt“, in der wir arbeiten. „Maß nehmen“ für unser Tun sollen wir an dem Sohn des Josef. Unser Werken und Wirken hat das eine Ziel, die Welt nach dem „Maßstab Jesu“ einzurichten“. – So hat der Künstler, Josef Fischnaller, sein Werk beschrieben. Und so soll es für uns gelten.

Zum Hl. Josef gehört Maria, die Mutter Jesu.
Hier vorne, in der Nische, haben wir das Bild von dem Besuch des Engels bei Maria. Auf ein Detail kommt es mir bei diesem Bild besonders an:
In der linken unteren Ecke liegt das Nähzeug Mariens. Sie hat es beiseite gelegt, um ihre ganze Aufmerksamkeit dem Engel zuzuwenden.
Es ist notwendig – so möchte ich das deuten - hin und wieder die Arbeit wegzulegen, um aufmerksam und offen zu sein - für das, was der „Engel“ uns sagen will.
Wir alle kennen die Gefahr, dass wir aufgehen in unserer Arbeit, dass wir taub werden und „unempfänglich“für den Geist Gottes. Für das, was er in uns und durch uns „zur Welt bringen“ möchte.
Maria war „empfänglich“ für den Geist Gottes.
Durch sie bekam das Wort Gottes „Hand und Fuß“.
Darin kann sie uns Vorbild sein.

Auch unter dem Kreuz finden wir Maria.
Neben ihr Maria Magdalena.
Von „sieben Dämonen“ war sie besessen, wird uns erzählt. Ein Mensch - so dürfen wir sie uns vorstellen - der zerrissen war in sich selber. Der nicht wusste, wo er hingehörte. Hin und hergerissen zwischen Gut und Böse. Eine „Sünderin“ wird sie auch genannt.
Eher eine „Verzweifelte“ - möchte ich sie nennen.
Eine, die sich nach Liebe sehnt und in dieser Sehnsucht immer wieder enttäuscht wird.
Man hat sie gebraucht, aber nicht geliebt.

Erst die Nähe zu Jesus gab ihr ihre Würde zurück.
Sie mag uns ein Beispiel sein für die heilende und befreiende Kraft, die von Jesus ausgeht, für seine zuvorkommende Liebe, die uns um unser selbst willen meint.
Auch Johannes, der Lieblingsjünger Jesu steht hier vorne unterm Kreuz. Während alle anderen Jünger davon gelaufen waren, war er es, der in seiner Liebe zu Jesus die Angst überwand und in seiner Nähe blieb.
Freundschaft und Treue - das hat ihn wohl ausgezeichnet und ihn zum Vorbild für uns gemacht.

Neben diesen Heiligen, die Zeitgenossen Jesu waren - haben wir noch zwei andere in unserer Kirche.
Adalbero ist der eine.
Seine Reliquien befinden sich in unserem Altar. Ein Bild von ihm befindet sich in der Kapelle. Eine Statue steht im Pfarrhof.
Adalbero war Bischof in Würzburg. Die Zeit in der er lebte, (11.Jht) war sehr unruhig. Adalbero war sehr engagiert für die Erneuerung der Kirche, er gründete einige Klöster. Darunter auch das Stift Lambach.
Zu seiner Zeit gab es einen heftigen Streit zwischen dem Papst und dem Kaiser Heinrich IV. Er stand auf Seiten des Papstes, was ihm den Zorn des Kaisers einbrachte.
Er wurde als Bischof in Würzburg vertrieben und zog sich nach Lambach zurück. Dort starb er im Jahr 1090. Unsere Gegend, die Schafwiesen vor allem, gehörte damals nach Lambach. Von daher der Bezug zu diesem Heiligen.
Adalbero ließ sich von der weltlichen Macht nicht verbiegen. In seiner Standhaftigkeit kann er uns ein Vorbild sein.

Ähnlich geartet ist auch der andere Heilige, den wir noch in unserer Kirche haben:
Johannes Nepomuk.
Er lebte in Prag, im 14. Jahrhundert. Er war dort ein angesehener und wegen seiner Predigten sehr geschätzter Priester. Auch als Beichtvater war er gefragt.
König Wenzel, der damals in Prag herrschte, war unberechenbar und grausam seinen Untergebenen gegenüber. Nach der Legende wollte der König von Johannes wissen, was seine Frau zu beichten hatte. Johannes weigerte sich, das Beichtgeheimnis zu verraten. Das war Grund genug für den König, ihn gefesselt von einer Brücke in die Moldau stürzen zu lassen. Ein Kranz von fünf Sternen leuchtete auf dem Wasser, an dem Platz, wo man dann seinen Leichnam gefunden hat. So erzählt die Legende.
Er war einfach unbequem für den König – und das war der Grund für seine Hinrichtung.
In seiner Aufrichtigkeit, in seinem Mut und seiner Zivilcourage kann er uns auch heute ein Vorbild sein.

Hinweisen möchte ich noch auf die Schar der Apostel, auf dem Pfingstbild.
Sie ließen sich „begeistern“, waren „Feuer und Flamme“ für Jesus und seine Botschaft. Jeder von ihnen hat auf seine Art und nach seinen Fähigkeiten die Sache Jesu weitergetragen.
„Geist-begabte“ Menschen sind auch wir. Und dieser Geist soll durch uns wirksam sein, heute, in unserer Zeit.

Die Heiligen sind Beispiele eines „geglückten“ Lebens.
Ihre Lebensgeschichten, auch die Legenden, die es um ihr Leben gibt, sind nicht uninteressant.
Sie erzählen uns etwas von der Zeit, in der sie lebten, von den Umständen, unter denen sie lebten, von den Schwierigkeiten, unter denen sie litten - und wie sie trotzdem versucht haben, ihr Leben nach dem „Maßstab“, der Jesus für uns ist, zu gestalten.
Darin sind sie für uns „Vorbilder“.

Paulus sagt immer wieder – und das ist mir wichtig:
„Ihr seid von Gott geliebt,
seid seine auserwählten Heiligen.“
Er sagt nicht: Ihr müsst heilig werden.
Wir sind „Heilige - auserwählt und von Gott geliebt“.
Das ist die „Überschrift“, die „Widmung“, die über unserem Leben steht.
Und diese unbedingt Zusage kann uns aufbauen und ermutigen: am „Fest aller Heiligen“.
 

Predigt zum 01.11.2018 von Johann Bräuer

 
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