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Predigt    
Was ist das wichtigste Gebot?
Mk 12,28b-34

Was ist das Wichtigste? Worauf kommt es an im Leben?Eine Frage, die sich wohl jeder einmal stellt. Freiwillig, oder sie wird einem aufgezwungen in besonderen Situationen.
Worauf kommt es wirklich an, was ist notwendig, was ist „geboten“, damit mein Leben gelingen kann?
Die Antwort, die Jesus gibt, ist uns vertraut:
„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben, mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft“ Und gleich wichtig: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst! - Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden!“
Schon Mose hat seinem Volk dieses Gebot ans Herz gelegt: „...damit es dir gut geht!“ - Wir haben es in der Lesung gehört.
Gott lieben, deinen Nächsten, dich selbst – aus ganzen Herzen, mit ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Was heißt das wirklich? Wie geht das?
Was bedeutet überhaupt „lieben“?
Das Wort „Liebe“ wird gern gebraucht. Oft auch missbraucht. Es ist verbunden mit heftigen Gefühlen, mit Herzklopfen und „Schmetterlingen im Bauch“. Unzählige Schlager, Filme, Romane drehen sich um die Liebe, um deren Gelingen oder auch Misslingen, um Liebesleid und Freuden. Eine romantische Liebesgeschichte – wen bewegt sie nicht?
Dass Liebe aber doch viel mehr ist als sentimentale Gefühle, das wissen wir auch.
Den Nächsten lieben, das kann anstrengend sein und fordernd. Manchmal auch überfordernd.
Auch die Liebe zu sich selbst kann schwierig sein.
Wer kennt nicht auch Zeiten, in denen man nicht zurecht kommt mit sich selber. Dann passt einfach rundherum nichts. „Du magst dich ja selbst nicht!“ bekommt man dann manchmal gesagt.
Und mit der „Gottesliebe“ ist es auch so eine Sache. Manche kommen nicht weg davon, Gott als den Strafenden zu sehen. Andere erleben so viel Negatives, dass sie es nicht fertig bringen Gott dafür zu „lieben“. Wieder andere sagen: Wie kann ich Gott lieben, wenn ich gar nicht weiß, ob es ihn gibt.

Wie kommen wir zurecht, mit der „Liebe“: zu Gott, dem Nächsten, zu uns selbst?
Dem hl. Augustinus wird eine Definition der Liebe zugeschrieben, die mich immer wieder fasziniert. Weil sie so einfach klingt, aber so grundsätzlich ist:
Augustinus sagt: „Amo: volo, ut sis. - Ich liebe, das bedeutet: Ich will, dass du bist!

Wenn ich jetzt – mich selber frage: „Liebst du Gott?“ - dann muss ich mir, nach der Formel des hl. Augustinus, diese grundlegende Frage stellen:
„Will ich, dass Gott ist?“ -
Diese Frage mag vielleicht zunächst überraschen.
Sie wird deutlicher, wenn ich sie etwas ausweite:
Will ich, wünsche ich es mir, sehne ich mich danach,
mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele, mit meinem ganzen Denken, dass Gott ist? Und zwar – für uns Christen – in der Art, wie Jesus ihn uns „offenbart“ hat: als gütigen, barmherzigen „Vater“, einer, der durch und durch „Liebe“ ist?
Diese Frage wartet auf eine Antwort, die von Herzen kommt, aus dem Grund unseres Wesens. Da darf ich nicht im Ungefähren bleiben: vielleicht, ich weiß nicht recht...Will ich, sehne ich mich danach, dass Gott ist – unbedingt? Wenn ja, dann „liebe“ ich Gott.

Diese Formel der Liebe lässt sich genauso auf die „Nächstenliebe“ übertragen: „Du sollst deinen Nächsten lieben!“ - Ich „liebe meinen Nächsten“, wenn ich will, „dass er ist.“ Wenn ich das von Herzen will, dass mein Nächster „sein kann“, dann werde ich mich ihm gegenüber auch entsprechend verhalten: ihn achten und schätzen, sein Leben schützen und fördern, ihn „lieben“.
Für uns Christen – in der Art, wie Jesus es uns vorgelebt hat.
Und dann: Du sollst deinen Nächsten lieben, „wie dich selbst.“ Wieder kann ich die „Formel der Liebe“ anwenden. Diesmal im Bezug auf mich selbst:
„Liebe ich mich selbst?“ – d.h. „Möchte ich, dass ich bin?“
„Will ich, dass es mich gibt?“
Wenn ja, dann verlangt das doch von mir: Ich schau auf mich. Ich geh so mit mir um, dass es mir gut geht.

Was ist das wichtigste Gebot? - war die Frage.
„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Und: Du sollst deinen Nächsten lieben - wie dich selbst.“
Und „lieben“ heißt – nach Augustinus: „Ich will, ich mag, ich sehne mich danach - aus ganzem Herzen, aus ganzer Seele und mit all meinen Gedanken und all meiner Kraft – dass Gott ist, dass du bist, dass ich bin.“ Damit es uns gut geht. Es möge uns gelingen!
Und ganz wichtig für uns:
Wenn Gott selbst die Liebe ist und uns liebt: dann will er unbedingt, „dass es uns gibt“ – und das für immer und ewig.
 

Predigt zum 04.11.2018 von Johann Bräuer

 
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16.12.2018 19:00
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03.01.2019 08:00
Dreikönigsaktion

04.01.2019 00:00
Dreikönigsaktion

05.01.2019 00:00
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15.12.2018 19:30
Vorabendmesse zum 3. Adventsonntag

16.12.2018 08:00
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16.12.2018 09:30
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