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Predigt    
Maria Empfängnis


Liebe Mitchristen!

Medizinisch mag alles unspektakulär und klar sein, aber für diejenigen, die sich ein Kind wünschen ist Schwangerschaft und Geburt ein großes Geschenk.
Am 08. Dezember feiern wir Katholiken die Freude über die Empfängnis Mariens und die Freude der Eltern Marias, Anna und Joachim. Dieser Termin liegt genau neun Monate vor dem Fest Mariä Geburt und hat eigentlich mit Weihnachten direkt nichts zu tun.
Die Zeugung Mariens ist auch nach Auffassung der kirchlichen Lehre auf ganz gewöhnliche Weise geschehen. Von daher haben wir zwar Anlass, uns mit den glücklichen Eltern zu freuen, aber kaum einen Anlass, ein großes Fest mit arbeitsfreiem Feiertag zu begehen.

Das Besondere an diesem Fest ist, dass wir glauben, dass Maria von Anfang an - von ihrer Zeugung an - aus allen Zusammenhängen von Sünde und Schuld (auch als Erbsünde bekannt), in die jeder Mensch hineingeboren wird, ausgenommen ist. Das ist ein Umstand, der auf der Ebene des Glaubens liegt und mit keiner wissenschaftlichen Methode bewiesen werden kann.

Erbsünde ist übrigens ein sehr unglückliches Wort, das auf den hl. Augustinus zurückgeht, der damit die Kindertaufe rechtfertigen wollte. Eigentlich hat es weder mit Sünde im eigentlichen Sinn, noch mit Erbschaft zu tun.
Die Bedeutung ist: Wir Menschen leben auf dieser Welt in einem Unheils Zusammenhang, den wir nicht selber verschuldet haben, wenn wir geboren werden. Es ist ein Teufelskreis, den wir aus eigener Kraft nicht durchbrechen können, der aber nicht unsere persönliche Schuld ist.
Von Maria glauben wir, dass sie durch die Gnade Gottes von diesem Unheils Zusammenhang bewahrt wurde.
Maria bekommt dadurch in unserer Kirchengeschichte und Glaubensgeschichte eine privilegierte Sonderstellung. Kritisch könnten wir fragen, warum dieses Privileg, normalerweise muss man sich für Privilegien anstrengen und hart arbeiten. Von Nichts kommt nichts!
Genau das ist aber die Provokation des heutigen Festes: es geht um unverdiente Gnade und nicht um einen erarbeiteten Verdienst.
Auch für unser Leben.

Maria wird auch als die neue Eva bezeichnet, die Frau, die von Gott zum Wohl aller Menschen erwählt wurde. So sehen wir Maria heute, die von Gott von Anfang an erwählte, ohne Sünde, ohne Makel, wie es in der alten Sprache heißt. Sünde, die verursacht wurde, durch das Bestreben des Menschen, der wie Gott sein wollte. Der Mensch hat das Vertrauen in die Macht und Güte des Schöpfers verloren, er will das Leben ganz und gar beherrschen, das führt in die Irre, das führt in die Sünde, in die Trennung von Gott.
Sünde ist immer eine Beziehungsstörung.
Maria ist aber sicher auch mehr, als nur eine Entschuldigung für die Sünde der ersten Menschen, so wie es die kirchliche Lehre lange Zeit getan hat. Maria wird nicht nur als dienende Magd erwählt, das auch, aber Gottes Erwählung geht weit darüber hinaus.
Maria wird zum neuen Menschen, weil sie aus ihrem vertrauenden Glauben Antwort geben kann auf Gottes Anruf und Erwählung.
Diese Antwort ist ihr sicher nicht leichtgefallen, in ihrer Unsicherheit, in der Erwartung einer ungewissen Zukunft.
Aber trotzdem blieb sie beim Ja, nicht ein Vielleicht, oder gib mir Zeit, oder komm nächste Woche wieder. „Ich bin die Magd des Herrn“, ich will deinem Willen folgen, ist ihre Antwort auf die Botschaft des Engels, auf den Anruf Gottes. Sie wird dadurch zur Begnadeten, die Gott mit seiner Lebenskraft erfüllt, die mit allem Segen des Himmels Gesegnete.
Maria wird als junger Mensch von Gott angeschaut, das erweckt in ihr großen Mut und viel Kraft, das war für sie genug.
Die göttliche Kraft hat ihr Ansehen gegeben, er hat sie in ihrer Menschlichkeit angenommen, das dürfen wir nie vergessen, wir dürfen ihre Menschlichkeit nicht in den Hintergrund drängen.
Maria wird ein ganz neuer Mensch, weil Gott an ihr Großes tut.
Maria kann uns so manches lehren.
Wie z.B., dass wir zwar durch unser Bestreben und Bemühen vieles erreichen können, aber wirklich Großes in den Augen Gottes braucht mehr. Es braucht ein unbedingtes Ja zur Größe Gottes, der mein Leben letztlich in den Händen hält, mir Ansehen und Halt geben kann.
Daher ist Maria, die von Gott erwählte und gesegnete Frau und Mutter für uns ein Bild der Hoffnung geworden, ein Bild der Freude und Zuversicht.
Gott schaut auf uns Menschen, er will unsere Entwicklung nach seinem Bild fördern und uns dabei immer zur Seite stehen.
Wir dürfen uns seiner liebenden Nähe sicher sein, die uns in Jesus Christus entgegenkommt.

Gott schaut auch auf uns, so wie er auf Maria geschaut hat, denn jeder Mensch ist ihm unendlich kostbar und wertvoll.
Amen.
 

Predigt zum 08.12.2018 von Andreas Hasibeder

 
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03.02.2019 08:00
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Verlautbarungen Woche 4
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kirchenbeitrag
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