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Bild: Matthias Lauber
Visionen für gute Zukunft unserer Pfarre präsentiert
Weihnachten - hoffnungsvolles Vertrauen - Visionen für die Pfarre
23.12.2018
175 mal gelesen

Liebe Pfarrgemeinde, Schwestern und Brüder!

Weihnachten - hoffnungsvolles Vertrauen - Visionen für die Pfarre

Wie wird Weihnachten?
Das ist eine Frage, die sich offen oder innerlich die meisten von uns stellen. Wir wissen, dass Weihnachten sicher statt findet. Wir haben dafür im Wesentlichen die nötigen Vorbereitungen getroffen. Aber: Wie wird das wirkliche Weihnachten? Zu welchem Zeitpunkt des morgigen Abends, der morgigen Nacht werden wir aufs Neue wissen, dass das Christfest wieder da ist. Durch welche Ereignisse werden wir es erspüren? Ist es ein besonderes Ritual in unserer Familie, z.B. das gemeinsame Stehen vor dem erleuchteten Christbaum? Ist es die Ruhe und Spannung, die sich bereits ab dem späten Nachmittag ausbreitet? Ist es die große Erwartung und Vorfreude der Kinder? Ist es das Singen eines bestimmten Weihnachtsliedes oder das Hören des Weihnachtsevangeliums? Ist es die Christmette in der Kirche?

Wie wird Weihnachten für Sie?
Jeder und jede von uns hat ganz spezielle Weihnachtserlebnisse, die es braucht, damit sich das Gefühl von Weihnachten einstellt. Ja es ist glaube ich in erster Linie ein Gefühl. Wir wissen alle, dass es um die Geburt Jesu geht, aber dieses Wissen allein macht Weihnachten nicht aus. Weihnachten ist überhaupt mit dem Kopf nicht zu erfassen, es ist vielmehr ein Fest der Sinne, des Herzens und der Seele. Es tut der Seele gut, weil dieses Fest in uns eine Dimension anspricht, die im Alltag zu kurz kommt – die Dimension des hoffnungsvollen Vertrauens in eine gute Zukunft. Dass sich alle verstehen, dass jeder Streit aufhört, dass jede Angst genommen wird, dass die Freude überwiegt. Eine Zukunft, die von Gott kommt, eine Zukunft, die wir uns nicht alleine schaffen müssen und auch nicht können. Darum beten wir. Das entlastet uns, lässt uns aufatmen und unsere Seelen zur Ruhe kommen.

Mit einer guten Zukunft und hoffnungsvollem Vertrauen haben auch die Visionen zu tun, die der Pfarrgemeinderat (PGR) in Zusammenarbeit mit den pfarrlichen Gruppen in den letzten eineinhalb Jahren entwickelt hat.
Ich darf sie heute vorstellen und die Absicht und Entstehungsgeschichte kurz schildern.

Am Anfang stand die Frage, wie kann unsere Pfarrgemeinde in der Gegenwart, aber vor allem auch in Zukunft gut bestehen, angesichts einer sich stark verändernden Gesellschaft. Angesichts von regelmäßigen Kirchenaustritten und immer weniger regelmäßigem Messbesuch an den Sonntagen?
Ausgenommen sind wohlgemerkt die Adventkranzsegnung, die Gottesdienste zu Weihnachten und zu Ostern oder Erntedank, bei denen unsere Kirche nach wie vor voll ist!

In der PGR-Klausur im Herbst 2017 haben wir uns, begleitet von Mag. Monika Heilmann vom Referat für PGR, intensiv mit mehreren Bibelstellen über das Reich Gottes beschäftigt, die wir stark komprimiert und vor allem für uns übersetzt, zu Visionen formuliert haben. Wobei sehr genau auf jedes Wort geachtet wurde und darauf, dass sich möglichst alle mit dem vorliegenden Text identifizieren können.
In einem 2. Schritt wurden alle Fachausschüsse und Gruppen gebeten, sich mit diesen Visions-Vorschlägen zu beschäftigen und allfällige Änderungen oder Ergänzungen einzubringen.
Die PGR Leitung hat diese Änderungs-und Ergänzungsvorschläge eingearbeitet und die Neufassung für die Klausur im vergangenen Oktober vorbereitet. Bei dieser Klausur ging es vor allem, wie im Pfarrblatt berichtet, um die Bedeutung der Eucharistiefeier für unsere Gemeinschaft, die in der ersten Vision zum Ausdruck kommen sollte. Eine sehr lebhafte Diskussion und eine gemeinsame Eucharistiefeier brachte mehr Klarheit, sodass auch die erste Vision ausformuliert werden konnte.
In der PGR Sitzung am 06. November 2018 wurden die Visionen dann endgültig beschlossen.

Nun zum Ergebnis unserer Visionssuche für eine gute Zukunft unserer Pfarrgemeinde:

1. Das Wort Gottes, das Brechen des Brotes und das gemeinsame Mahl sind das Fundament unserer Gemeinschaft. In dieser fühlen wir uns wohl und tanken auf.
Vielfältige Begegnungen und die gemeinsame Arbeit in der Gemeinschaft tragen zu einem Leben in Fülle bei.
Unsere Freude und Begeisterung strahlen aus und sind Wegweiser und Einladung für Suchende.

2. Unsere Gottesdienste sind: sinnstiftend, begeisternd, berührend, bereichernd und stärkend. Die Gottesdienst-Gemeinschaft ist aktiv eingebunden.

3. Wir sind aufmerksam der Schöpfung und unseren Mitmenschen gegenüber und nehmen uns umeinander an.

4. Voll Vertrauen leisten wir unseren Beitrag für Menschlichkeit und mehr Gerechtigkeit.

Ich meine unsere Visionen haben sehr viel mit Weihnachten zu tun. Wie wird Weihnachten für Sie?
Das heutige Evangelium legt uns eine Fährte. Zwischen Maria und Elisabeth herrscht ein Einklang, den wir uns für unsere Begegnungen rund um Weihnachten gerne wünschen. Beide Frauen begegnen einander ganz offen. Sie haben keine Vorbehalte gegeneinander, sondern freuen sich über das Treffen aus tiefstem Herzen. Offene Begegnung und Freude aneinander so wünschen wir uns Weihnachten.
Weihnachten lebt ganz wesentlich von mitmenschlichen Beziehungen, so wie wir diese gestalten können, so wird das Fest sein.
Aber was sind das für Frauen, die im Evangelium einander begegnen? Beide sind schwanger. Sie sind guter Hoffnung.
Wer guter Hoffnung ist, der/die hat eine Erwartung und freut sich an dem, was auf ihn/sie zu kommt.
Weihnachten kann werden, wenn wir unsere Hoffnungen nicht aufgeben, sondern daran festhalten.

Eine gute Zukunft liegt vor uns, wenn wir unsere Visionen nicht aus den Augen verlieren.
Die Vision der Mahlgemeinschaft, die unsere Begegnungen stärkt und trägt.
Die Vision von berührenden und sinnstiftenden Gottesdiensten.
Die Vision der Aufmerksamkeit unseren Mitmenschen und der ganzen Schöpfung gegenüber
und der Vision, vertrauensvoll für mehr Menschlichkeit und Gerechtigkeit einzutreten.

 
Weiterführende Links zum Thema
Visionen des Pfarrgemeinderates, der Fachausschüsse und Gruppen, für die Pfarre Wels-St.Josef
[PDF, 442kb]
Predigt von Pfarrassistent Andreas Hasibeder
 
Bilderstrecke

© Matthias Lauber

 
Bericht: Andreas Hasibeder
Stand: 23.12.2018 09:46 Uhr
 
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Bildquelle: Matthias Lauber
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