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Predigt    
Ein waches Herz für wichtige Fragen
Mk 10,17-30

Liebe Mitchristen!
Heute werden uns sehr plastische Bilder vor Augen gestellt, die sehr vertraut sind, uns aber gleichzeitig zu überfordern scheinen.
„Geh, verkaufe, was du hast, gib das Geld den Armen, und du wirst einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach!“
Oder:
„Leichter geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt“.
Die Herausforderung dieser Perikope beginnt schon am Beginn, wo Jesus von einem Mann, der vor ihm auf die Knie fällt, angesprochen wird:
Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?
Diese Unterwerfungsgeste macht schon deutlich, dass es dem Mann sehr ernst ist mit seinem Glauben und dass er Jesus zutraut, eine passende Antwort auf diese entscheidende Frage seines Lebens zu haben.
Die erste Antwort Jesu gibt die Richtung bereits an, wenn er sagt:
Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer Gott, dem Einen.
Und weiter:
Du kennst doch die Gebote:
Du sollst nicht töten,
du sollst nicht die Ehe brechen,
du sollst nicht stehlen,
du sollst nicht falsch aussagen,
du sollst keinen Raub begehen;
ehre deinen Vater und deine Mutter!
Und es stellt sich heraus, dass der Mann das alles von Jugend auf befolgt hat, also ein guter und rechtschaffener Jude ist, dem man nichts vorwerfen kann, im Gegenteil, der in der jüdischen Welt ein Vorbild für andere ist. Aber anscheinend ist er damit noch nicht zufrieden, er will Sicherheit haben, was das ewige Leben betrifft, er will sicher in den Himmel kommen, das ewige Leben gewinnen, er will alles tun, um dieses Ziel zu erreichen.

Und dann das völlig neue und unerwartete, das Jesus ihm nahelegt:
Da sah ihn Jesus an, und weil er ihn liebte, sagte er:
Eines fehlt dir noch: Geh, verkaufe, was du hast,
gib das Geld den Armen, und du wirst einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach!
Der Mann aber war betrübt, als er das hörte, und ging traurig weg; denn er hatte ein großes Vermögen.
Das ist wohlgemerkt keine moralische Forderung, sondern ein liebender Rat, ein Aufmerksam machen auf das Wesentliche.
Eine andere Antwort wäre dem Mann sicher lieber gewesen: gib monatlich einen Teil den Armen und wenn ein Bettler kommt, schick ihn nicht weg, oder betrüge niemanden und sei gut zu deiner Frau und deinen Kindern, so etwas in der Art.
Aber alles verkaufen und den Armen geben, das war zu viel des Guten.
Auch die engsten Gefährten von Jesus waren sehr verwundert. Und wir können diese Verwunderung auch gut nachvollziehen.

Aber worum geht es Jesus hier?
Es geht auf keinen Fall darum, die Reichen generell als die Bösen hinzustellen, und auch nicht darum, Besitz zu verurteilen und auch nicht darum, dass alle arm werden müssen, um gute Christen sein zu können. Dann könnten wir niemandem mehr helfen.
Vielmehr geht es ihm um falsche Abhängigkeiten, die ein Leben in Freiheit und Solidarität mit den Armen verhindern. Jesus geht es um das Wohl aller Menschen.
Wenn wir das Reich Gottes als das Reich der Liebe, des Friedens und der Gerechtigkeit definieren, dann können wir erahnen, wie weit entfernt unsere Gesellschaft von diesem Reich ist. Die Katholische Soziallehre hat immer schon das Solidaritätsprinzip betont, um die Armut zu bekämpfen. Man kann es auch gerechte Verteilung der Güter nennen, die weltweit notwendig ist.
Gib das Geld den Armen heißt dann, mach dich nicht von Geld und Besitz abhängig, das wird dich nicht glücklich machen. Im Gegenteil, du wirst deine Lebendigkeit verlieren und unglücklich werden.
Der Mann ging traurig weg, hören wir im Evangelium, denn er hatte sich das Gewinnen eines glücklichen und ewigen Lebens einfacher vorgestellt.
Geht es uns nicht genauso? Stellen wir uns das nicht auch oft einfacher vor?

Liebe Mitchristen,
das Evangelium bleibt ein Stachel im Fleisch und ich kann mich fragen: was ist seine Antwort für mich und mein Leben? Wozu bin ich gerufen in meinem Reichtum in meiner Armut? Wo ist sein Ruf für mich auch unangenehm und schmerzhaft, weil ich zu sehr an den Dingen hänge und die Armen übersehe.
Ich wünsche uns einen aufmerksamen Geist und ein waches Herz für diese wichtigen Fragen.
Amen.
 

Predigt zum 14.10.2018 von Andreas Hasibeder

 
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