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Predigt    
Das wahre Licht kam in die Welt ...
Joh 1,1-5.9-14

Wenn man in diesen Tagen abends durch die Stadt geht, ist man überwältigt vom Licht. Alles glänzt und funkelt, alles strahlt, die Straßen, die Fassaden - alles hell erleuchtet.
Und man hat den Eindruck es wird jedes Jahr mehr.

Ein paar Tage noch. Die Lichter werden erlöschen.
Der ganze Zauber ist bald wieder vorüber.
Die Geschenke sind ausgepackt.
Es wird Bilanz gemacht.
Die wichtigste Frage: Wie war das Geschäft?
Das war's dann? Weihnachten 2018.
Und alle sind froh, weil es wieder vorbei ist.

Ist das wirklich alles?
Nein: „Weihnachten“ ist mehr. Weihnachten geht tiefer.
Ich meine wir alle spüren, dass es mehr ist.
Weihnachten berührt uns, im Innersten. Und diese Berührung kommt von den Erinnerungen, von den Bräuchen, die wir seit unserer Kindheit kennen, von den Liedern und Geschichten, von den Erzählungen unserer heiligen Schriften.

„Das wahre Licht kam in die Welt...“
Ein Stern ging auf in einer dunklen aber „heiligen Nacht“, über dem Kind in der Krippe.
In Ihm kam das wahre Licht in die Welt.
Das Licht der göttlichen Liebe - so sagen und singen wir.

Die Umstände, unter denen dieses Kind auf die Welt kam, waren ja gar nicht so gut.
Es wird hineingeboren in eine dunkle Welt, die Ihm gar nicht freundlich entgegenkommt.
Hineingeboren in die Armseligkeit eines Stalles.
Schon kurze Zeit später wird es sich auf der Flucht befinden.
Und später – als das „Kind“ erwachsen war:
Man wollte es auslöschen, dieses Licht.
Alle Macht des Bösen tobt sich aus an Ihm, bis hin zu seinem Tod am Kreuz. Gequält und hingerichtet am Kreuz zeigt sich an Ihm, wozu Menschen fähig sind.

Durch Ihn zeigt sich aber auch, wozu die Liebe fähig ist, wie weit die Liebe geht.
Bis zum Äußersten nämlich, bis in den Tod.
Es zeigt sich, dass Grausamkeit und Hass, ja selbst der Tod dieses „Licht“ nicht auslöschen kann.

Das wahre Licht kam in die Welt...
Ja, dieser Jesus, die Art und Weise, wie er lebte, seine Worte, seine Gleichnisse, seine Taten und seine Wunder, sind „Lichtpunkte“ bis heute.
Seine Vision vom „Reich Gottes“, von einer Welt die von Liebe, Gerechtigkeit und Frieden bestimmt ist – das alles zusammen macht dieses „wahre Licht“ aus, das bis heute unsere Welt erleuchtet.
Und dieses „Licht“ brauchen wir unbedingt.
Damit wir nicht verkommen in der Aussichtslosigkeit.
Damit wir nicht untergehen in Angst und Verzweiflung.
Damit wir Sinn, ja Freude finden an unserem Dasein.
Ja, wir brauchen dieses „wahre Licht“.

Die „Fassaden“ sind hell erleuchtet. Wenn man aber „hinter die Fassaden“ schaut, in die „Hinterhöfe“ unserer Gesellschaft, dann wird schnell deutlich, wie viel Schatten und Dunkelheit es gibt.
Da sind viele Menschen, die sich in ausweglosen Situationen befinden, wie in stockfinsterer Nacht.
Es gibt Menschen die herumirren, „obdachlos“ ihr Leib und auch ihre Seele.
Es gibt Menschen, die sich nicht „ins Licht trauen“.
Was ist mit denen? Wer bringt für sie „Licht ins Dunkel“?

Es gibt viele stille Katastrophen, viel Elend, das uns nie erreicht, das im Dunkeln bleibt, weil sich kein Scheinwerfer und keine Kamera darauf richtet.
Wer kann diesen Menschen Licht bringen?

Welches Licht erhellt die Dunkelheit deren, die gerade jetzt mit dem Verlust eines lieben Menschen nicht fertig werden? Ja, es gibt viel Schatten und Dunkelheit - auch im eigenen Leben.
Und schauen wir auch auf unsere Kirche. Sie sollte ja Zeugnis von diesem „wahren Licht“ geben.
Aber leider gibt es auch hier immer wieder dunkle Ereignisse, die dem entgegen wirken.

„Das wahre Licht kam ihn die Welt...“
Liebe Schwestern und Brüder:
Das Kind in der Krippe ist und bleibt die „Lichtquelle“,
aus der uns die Liebe Gottes anstrahlt.
Im Blick auf dieses Kind
- und auf das, was aus diesem Kind geworden ist -
möge uns „ein Licht aufgehen“, damit wir immer tiefer erkennen, dass in Ihm „das wahre Licht ihn die Welt gekommen ist“.

Gesegnete Weihnacht!
 

Predigt zum 25.12.2018 von Johann Bräuer

 
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Verlautbarungen
Verlautbarungen Woche 13
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namenstag
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kirchenbeitrag
Bildquelle: Diözesanfinanzkammer
 
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