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Predigt    
Dreikönig, Erscheinung des Herrn
Mt 2,1-12

Liebe Mitchristen!

Wir haben sie heute schon begrüßt, die Könige, die Königinnen. Gekrönte Häupter. Einen Stern tragen sie vor sich her. Von ihm haben sie ihren Namen: „Sternsinger“. Könige als Sternsinger! Sie haben die frohe Botschaft in die Häuser und Wohnungen der Pernau getragen – und haben für Kinder gesammelt, die auf der Straße leben und keine großen Zukunftserwartungen haben. Ein Stern geht dann diesen Kindern auf. Darum sind die gekrönten Häupter – Stern - singer.
Im Evangelium sind es die Weisen aus dem Morgenland, die einen Stern entdecken, einen Stern, der sie auf eine lange Reise schickt. Ein Stern, der dann am Ende da stehen bleibt, wo der neu geborene König zu finden ist. Krippen werden seit alters her auch mit einem Stern geschmückt, er ist sehr wichtig, er ist eine Erinnerung an die Weisen, die stellvertretend für alle Völker den Weg zu Jesus finden.
Dass es Könige waren, erzählt Matthäus nicht. Nur: Weise, Magier, Sterndeuter. Berühmte und kluge Leute, die die Kunst beherrschen, am Himmel die großen Veränderungen zu entdecken, die sich in der weiten Welt ereignen. Ein Stern fällt ihnen besonders auf. Ein königlicher Stern. Ein Stern, der für einen ganz großen und bedeutenden König steht. Die Weisen brechen auf. Sie wollen den neu geborenen König sehen – nicht nur seinen Stern. Das haben sie noch nie gemacht: sich von einem Stern bewegen zu lassen, die Geschichte genauer anzuschauen, die sich ereignet hat.
Die Weisen wurden schon sehr früh von den Menschen geadelt. Und zu Königen gemacht. Das verdanken sie dem Propheten Jesaja. Er hatte die Vision:

Völker wandern zu deinem Licht
und Könige zu deinem strahlenden Glanz.
Blick auf und schau umher:
Sie alle versammeln sich und kommen zu dir.
Deine Söhne kommen von fern,
deine Töchter trägt man auf den Armen herbei.
Du wirst es sehen, und du wirst strahlen,
dein Herz bebt vor Freude und öffnet sich weit.
Denn der Reichtum des Meeres strömt dir zu,
die Schätze der Völker kommen zu dir.
Zahllose Kamele bedecken dein Land,
Dromedare aus Midian und Efa.
Alle kommen von Saba, bringen Weihrauch und Gold
und verkünden die ruhmreichen Taten des Herrn.
Wir sehen ein Licht aufgehen. Die Finsternis, die die Welt bedeckt, wird machtlos. Das kleine und damals geplagte Israel wird von Glanz überflutet. Die, die bisher immer nur den Blick gesenkt haben, mutlos und eingeschüchtert waren, sollen aufblicken: Schau umher: die Könige versammeln sich und kommen zu dir. Ja, sie bringen die Schätze ihrer Völker mit – stellvertretend werden Weihrauch und Gold genannt. Es ist eine Verschwendung ohnegleichen eigentlich. Für ein Volk, das nichts wert ist – aber von Gott so hoch geachtet und geliebt wird, dass ihm das Licht, der Glanz, geschenkt wird.
Doch die Weisen müssen noch einen Umweg in Kauf nehmen. Bevor sie in Bethlehem zum Stall kommen, irren sie noch durch Jerusalem. Sie suchen dort, in der Hauptstadt, den Thronfolger. Sie machen sogar dem König Herodes ihre Aufwartung, rufen Bestürzung in der ganzen Stadt hervor und beschäftigen die Gelehrten am Hof. Der Propheten Micha hat es prophezeit:
Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel.
Umwege sind – meistens – unangenehm. Sie kosten Zeit und Nerven. Aber dieser Umweg hat es in sich: fremde Gelehrte berichten von der Geburt Jesu im Zentrum der Macht. Dass der „Hirt meines Volkes Israel“ geboren ist, wird auf sehr ungewöhnliche Weise bekannt. Jetzt ist es mit der Ruhe vorbei. Der Evangelist schreibt:
Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem.
Während in Jerusalem die Nachricht Erschrecken auslöst, ziehen die Weisen voller Freude ihrem Ziel entgegen. Sie finden Jesus im Stall.
Es ist das Licht, das Erschrecken und Freude bringt. Aber die Finsternis hat damit ausgedient, sie macht keine Angst mehr. Es ist wie am ersten Tag der Schöpfung: Es wird licht.
Die Vision des Propheten Jesaja liest sich da wie eine Geburtsanzeige:
Auf, werde licht, denn es kommt dein Licht,
und die Herrlichkeit des Herrn geht leuchtend auf über dir.

Heute feiern wir das Fest der Könige. Dass es drei gewesen sein sollen – nach den Gaben, die sie mitbrachten: Gold, Weihrauch und Myrrhe – ist nicht so entscheidend. Sie erfüllen die Verheißung des Propheten Jesaja: wir sehen in ihnen die Völker zu dem Glanz kommen, der aufgegangen ist. Die Finsternis, die wir in der Welt sehen, muss sich dem Licht beugen.
Deswegen sammeln wir für die Projekte der Dreikönigsaktion.
Es ist ein besonderes Fest, heute. Wir sehen einen Stern, der etwas besonderes auslöst. Wir sehen Weise, Gelehrte, die es genau wissen wollen. Wir sehen Schriftgelehrte demütig gebeugt über alten Verheißungen – und einen König Herodes, dem Mächtigen, der vor lauter Machtgier Angst bekommt. Und wir sahen viele kleine Könige von Haus zu Haus gehen, „Gott segne dieses Haus“ an die Türen schreiben und Gaben einsammeln.
Sie bringen einen Stern mit. Sie werden damit zu Sternen für viele, die arm sind. Sie heißen: Sternsinger und gingen und gehen für die Armen in der Welt. Danke dafür.
Amen.
 

Predigt zum 06.01.2019 von Andreas Hasibeder

 
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Evangelium
Bildquelle: Matthias Lauber
Mahnung zur Umkehr
Evangelium zum 24.03.2019
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Verlautbarungen
Verlautbarungen Woche 13
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namenstag
Elias, Katharina
 
kirchenbeitrag
Bildquelle: Diözesanfinanzkammer
 
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